Markenhotellerie in NRW

Der Blick auf immer mehr Schilder mit den Namen und Labels bekannter Branchengrößen lässt es vermuten: Im deutschen Beherbergungsgewerbe ist die Markenhotellerie auf dem Vormarsch. Die Schollen Hotelentwicklung hat jetzt überprüft, wie weit dieser Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen bereits fortgeschritten ist. Dazu wurden alle Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Zimmern in den 15 größten Städten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes recherchiert und der Marken- bzw. Privathotellerie zugeordnet. Betriebe, die einer Hotelkooperation angehören, wurde dabei der Markenhotellerie zugeschlagen. Die Ergebnisse dokumentierten den Zimmeranteil und damit die Marktdurchdringung der Markenhotellerie.

TOP 15 Städte NRW

Grafik_Kettenhotelerie_NRW

Der Blick auf die Statistik zeigt einen überraschenden Spitzenreiter: In Oberhausen gehören bereits drei Viertel der insgesamt 983 Zimmer zur Markenhotellerie, die sechs der 13 Betriebe stellt. Sie prägt auch den dominierenden Standort rund um das CentrO: Dort finden sich mit dem Tryp by Wyndham, dem NH Hotel und dem B&B Hotel die drei größten Häuser der Stadt. Mit Bochum und Dortmund folgen zwei Ruhrgebietsstädte auf den Plätzen zwei und drei. Dort liegt der Zimmeranteil der Markenhotellerie mit 73% bzw. 72% ebenfalls klar über dem Durchschnitt der 15 untersuchten Standorte. Das Zimmervolumen beider Städte ist im Vergleich zu Oberhausen allerdings deutlich größer. So verfügt Dortmund über mehr als dreimal so viele markengebundene Zimmer (2.578) wie Oberhausen.

Die beiden Schwergewichte der Beherbergungsbranche in NRW sind Köln und Düsseldorf, die auch bundesweit zu den Top-6-Hotelmärkten gehören. Kumuliert ist ihr Zimmervolumen (sowohl markengebunden als auch -ungebunden) größer als das der 13 restlichen Städte zusammengerechnet. Dass die wichtigsten Hotelgesellschaften hier besonders aktiv sind, verwundert deshalb nicht und spiegelt sich zumindest für Düsseldorf im Untersuchungsergebnis: Die Landeshauptstadt zählt mit 72% markengebundenen Zimmern zur Spitzengruppe der analysierten Städte. Erstaunlicher ist dagegen der Wert für Köln: Im Schatten des Doms bringen es die Big Player „nur“ auf 65 Prozent. In der viertgrößten Stadt Deutschlands ist die Privat- und Individualhotellerie damit noch verhältnismäßig stark vertreten.

Noch viel stärker sind die Privaten in Münster, das am Ende des Skala rangiert: Mit nur 37% hat die Universitätsstadt den niedrigsten Zimmeranteil für die Markenhotellerie vorzuweisen. Im Umkehrschluss ist die Privathotellerie dort so dominant wie nirgends sonst in den untersuchten nordrhein-westfälischen Großstädten. Dies ist umso erstaunlicher, weil der Hotelmarkt in Münster insgesamt gute Rahmenbedingungen bietet und sehr positiv zu bewerten ist. Das soll auch eine ausführliche Analyse der Hotelmärkte in den Top 15-Städten belegen, die sich derzeit in Vorbereitung befindet und im Frühjahr 2015 mit aktuellem Zahlenmaterial erstmals als „NRW- Hotelmarktreport“ veröffentlicht wird.

Der Beitrag wurde in der Immobilien Zeitung (Ausgabe 31/2014) veröffentlicht: „Kettenhottelerie gibt Gas“

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf unser Werk „Hotelmarkt-Report NRW – die Top 15 Städte“ hinweisen, das im Frühjahr 2015 erscheinen wird. Dort werden die 15 größten Städte NRW´s genauer unter die Lupe genommen und von uns nach hotelrelevanten Kriterien bewertet.

 

Wir als Hotel Consulting Unternehmen sind für Sie da!
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Hotelberatung-Christian-SchollenSchollen Hotelentwicklung GmbH
Rathausplatz 8
42349 Wuppertal
Tel: 02 02 / 24 29 68-0
info@schollen-hotelentwicklung.de

Wenn Ihnen dieser Artikel über “Kettenhotellerie in NRW“ gefällt, “Liken & Teilen” Sie bitte diese Seite.